Probleme bei der Personalsuche im Handwerk & Industrie

Probleme bei der Personalsuche im Handwerk & Industrie

Sowohl Handwerk als auch Industrie haben enorme Probleme bei der Personalsuche. Die Anzahl der Bewerbungen sinkt, die Kandidaten sind nicht für die Stellen geeignet und vereinbarte Vorstellungstermine werden nicht eingehalten. Es sind immer wieder die selben Probleme, die in der Praxis beobachtet werden können.


Personalsuche im Handwerk & Industrie

Alle Unternehmen mit einer soliden Basis suchen gute Fachkräfte. Fluktuation und Wachstum sind der Haupttreiber, aber auf der anderen Seite fehlen die Bewerber.

Wenn man sich mal fragt, wo denn die ganzen Menschen sind, dann wird ganz schnell klar: Wahrscheinlich gerade bei einem anderen Arbeitgeber oder gerade nicht verfügbar. Denn die derzeit rund 4% Jobsuchenden in Österreich, können die Lücke nicht füllen.

Aber die vielen Menschen, die bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber nicht mehr ganz so zufrieden sind, könnten eine große Lücke füllen. Zumindest für die Unternehmen, bei denen es sich lohnt zu arbeiten!

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Schwierigkeiten auf der anderen Seite auf Sie warten, wenn Sie gutes Personal finden möchten.

Die Problematik mit den guten Fachkräften

Eine Vielzahl an Gründen kann dafür verantwortlich sein, wenn sich bei Ihnen kaum noch Menschen bewerben. Wenn man den gesamten Bewerbungsprozess mal in 3 Phasen splittet:

  • Personalsuche: Finden
  • Bewerbungsprozess: Einstellen
  • Einarbeitungsphase: Binden

Dann kristallisieren sich häufig die selben Gründe heraus, wieso sich keine guten Fachkräfte finden, Mitarbeiter einstellen lassen und auf der anderen Seite gutes Personal das Unternehmen verlässt.

Probleme Phase 1: Personalsuche (Finden)

Wer heute ausschließlich auf Zeitungsinserate, Karriereportale, Headhunter und ähnliche Plattformen setzt, hat hier definitiv einen Flaschenhals. Diese Portale bringen längst nicht mehr die Ergebnisse, die sie mal gebracht haben.

Diese Werkzeuge haben zwar für manche Unternehmen noch eine Berechtigung, aber können längst nicht mehr die notwendigen Bewerberzahlen liefern.

Sie haben nämlich ein gemeinsames Problem: Diese genannten Werkzeuge angeln alle im selben Teich. Nämlich in dem kleinen Teich der Jobsuchenden (aktuell rund 4% in Österreich laut AMS), wo Sie vielleicht mit Glück mal einen passenden Bewerber erhalten.

Das kostet Zeit, Nerven und anständig Geld, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit liegen bleiben muss, wenn die Stellen nicht zeitnah besetzt werden können.

Es gibt längst effizientere Wege, um gute Fachkräfte zu finden und auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen!

Problem Phase 2: Bewerbungsprozess (Einstellen)

Eine wichtige Frage vorweg: Wenn Sie ernsthaft Mitarbeiter suchen, würden Sie diese dann wochenlang auf eine Antwort warten lassen?

Natürlich nicht, denn das muss schnell gehen!

Trotzdem passiert es in der Realität viel zu oft, dass Bewerber länger als 1-3 Werktage auf eine Antwort warten müssen.

Und wenn sie angerufen werden, finden die Gespräche zwischen wichtigen Terminen statt, weil oftmals keine Zeit bleibt. Was meist daran liegt, dass es keine personalverantwortliche Person im Unternehmen gibt.

Neben Marketing und Vertrieb eigentlich eine der wichtigsten Säulen im Unternehmen: Personal!

Komplexe und aufwändige Bewerbungsprozesse erhöhen zusätzlich die Schwierigkeit bei der Suche nach guten Fachkräften. Denn die müssen sich in der Regel gar nicht bewerben, wenn sie ihren Arbeitgeber wechseln wollen.

Problem Phase 3: Einarbeitungsphase (Binden)

Die ersten Stunden, Tage und Wochen eines neuen Mitarbeiters sind entscheidend dafür, wie lange diese Person in Ihrem Unternehmen bleiben wird. Sorgt man also nicht dafür, dass diese Zeit überraschend positiv verläuft, dann verliert man neue Mitarbeiter nachweislich schneller.

Man hört sogar von neuen Mitarbeiter, die bereits am Vormittag wieder verschwunden sind: Die Enttäuschung war zu groß.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor:

Eine neue Fachkraft, die jahrelange Treue ihrem Arbeitgeber gegenüber zeigte, entscheidet sich nun aus persönlichen Gründen zu wechseln. Eine oftmals große Entscheidung für diesen Menschen – immerhin hängt an dieser auch die eigene Familie!

Nun fängt diese Person im neuen Unternehmen an und statt einem ordentlichen Onboarding, wird man direkt mit einem bestehenden Mitarbeiter auf die Baustelle / zum Kunden / in die Werkstatt geschickt.

Viele Fragezeichen die sich nun im Kopf dieser Person auftun, weil natürlich alles neu ist. Die Erwartung vom Chef ist jedoch, dass der bestehende Mitarbeiter dem neuen Mitarbeiter natürlich alles so zeigt, wie man sich das wünscht – Sieht in der Realität leider nicht so aus, hier beginnen sich erste Fehler einzuschleichen!

Diese Fehler werden dann im ersten Mitarbeitergespräch zum Verhängnis und es bleibt nicht mehr zu sagen wie „Aber das wurde mir doch anfangs so gezeigt.“

Des Weiteren bleiben die Fragezeichen im Kopf und die banalsten Dinge, müssen mühsam mit der Zeit selbst herausgefunden werden:

  • Wie sieht mein üblicher Arbeitsalltag aus?
  • Stempeluhr, ja – nein, wie funktioniert die?
  • Wo wird Mittags gegessen?
  • Wird meine Arbeitskleidung gewachsen? Wenn ja, wo muss ich diese wann abgeben?
  • Wie trete ich Kunden gegenüber auf?
  • Gibt es regelmäßige Feedback Gespräche?
  • usw.

Um neue Mitarbeiter ins Unternehmen zu integrieren, sollten auch hier Hilfsmittel und digitale Trainingsplattformen genutzt werden. Jeder neue Mitarbeiter sorgt für frischen Wind und wird am ehesten die Dinge so umsetzen, wie Sie es sich wünschen. Eine einmalige Gelegenheit für Sie!

 

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